Serious Games

 

Warum Computer basierte Techniken für die Hochschulbildung nutzen?

Laut Michael und Chen (Michael & Chen, op.2006) "bieten Serious Games durch die Kombination von Videospielen und Bildung einen neuen Mechanismus zum Lernen und Training. Serious Games können den Wert von Trainingsfilmen und Büchern erweitern, indem sie dem Spieler erlauben, nicht nur etwas zu lernen sondern auch zu demonstrieren und anzuwenden was er oder sie gelernt hat."

Wenn es um Lernmuster geht sprechen viele Quellen darüber, dass Serious Games "ein Level von kognitiver Applikation vom User verlangt (und fördert), dass das des Lesens von Text und anschließendem nacherzählen weit überschreitet. Gamer analysieren große Mengen von Informationen aus einer Vielzahl von Quellen. Spiele unterstützen unter anderem problemlösendes, kreatives Denken, unorthodoxes Denken, Nachforschung und Ausprobieren, was alles von großem Wert am Arbeitsplatz ist", wie Corti schreibt (Corti,2006).

In dem Blog "Ten reasons why game based learning works in education" (Connected – Fluent in Multimedia learning, 2012) berichtet der Autor, dass "Studenten bereits mit vielen der Geräte vertraut sind", die auch für Spiele genutzt werden, wie zum Beispiel "iPads, iPhones, PSPs" und mehr.

Einer Nielsen Umfrage unter U.S. Bürgern (n=20.000)(Nilsonwire,2012)  vom Januar 2012 zufolge, haben 80% der 18-34 jährigen Befragten, die in den letzten drei Monaten ein mobiles Gerät gekauft haben ein Smartphone erworben – 64% aller Befragten haben überhaupt ein Smartphone. Dies ist exakt die Altersgruppe die relevant für Hochschulbildung ist.

Der wichtigste Grund um Computer basierte Techniken in Bildung zu nutzen ist, dass es eine große Menge von bereits verfügbarem (und kostenfreien) Inhalt im World Wide Web gibt:

"Bildungsapps bestehen zahlreich und es ist jetzt wirklich einfach, seinen eigenen Multimedia Bildungsinhalt ,nutzbar auf allem, wie [...] Macs, Pcs und iPads, zu kreieren. Das Internet ist vollgestopft mit freien Ressourcen die helfen, Inhalt zum Leben zu erwecken", (Connected – Fluent in Multimedia learning, 2012)

Ausserdem schreiben sie, dass "Spiel basierte Lerntechniken nicht nur auf das innere eines Klassenraums beschränkt sind. Lehrer berichten Klassensätze an PlayStation Portables mit zu Exkursionen mitgenommen zu haben um Videotagebücher zu machen.Aufgrund ihrer Robustheit und Strapazierfähigkeit kann Bildungsinhalt auch unterwegs erreicht werden."

Spiel basiertes Lernen und Serious Games

Laut Corti (Corti, 2006) sind die entscheidenden Vorteile von Spiel basiertem Lernen unter anderem Leistungsverbesserung, Kompetenztestung und vor allem Übung.
Er machte außerdem darauf aufmerksam (Corti, 2006), dass es "wichtig ist sich daran zu erinnern, dass Spiele nicht ein einsames, also ‘singleplayer' Erlebnis sind! Einige der weltweit populärsten Entertainmentspiele sind Multiplayergames in denen Spieler sich zu Teams zusammenfügen um gemeinsam zu arbeiten. Dies bringt interessante Möglichkeiten für die Bereitstellung von sozialen Lernumgebungen wie zum Beispiel, in Kreisen der Team-Dynamik."